
Troels Svane
VIOLONCELLO
Biografie
Troels Svane studierte bei David Geringas an der Musikhochschule Lübeck und legte sein Diplom- und Konzertexamen mit Auszeichnung sowie der Höchstnote in sämtlichen Fächern ab. Weitere musikalische Impulse erhielt er unter anderem von Anner Bylsma, Frans Helmerson, Ralph Kirshbaum, György Ligeti, Yo-Yo Ma, Siegfried Palm, Boris Pergamenschikow, Mstislaw Rostropowitsch, Daniil Shafran, Paul Tortelier und dem Amadeus Quartett.
Bereits im Alter von 18 Jahren wurde er nach dem Abitur stellvertretender Solocellist der Kopenhagener Philharmoniker. Neben zahlreichen Stipendien erhielt er mehrere nationale und internationale Auszeichnungen.
Als Solist trat Troels Svane mit den meisten dänischen Orchestern sowie mit Orchestern in Deutschland, England, Holland, Italien, Lettland, Litauen, Schweden und der Schweiz auf. Als Kammermusiker und Recitalpartner konzertierte er in ganz Europa sowie in Australien, Asien, Südamerika und den USA.
Zu den Musikerinnen und Musikern, mit denen er zusammenarbeitete, gehören unter anderem Yuri Bashmet, Wolfgang Boettcher, Thomas Brandis, Zakhar Bron, Ana Chumachenko, Ulf Hoelscher, Karl Leister, Sabine Meyer und Thomas Zehetmair.
Seine Diskografie umfasst mehr als 40 CD-Einspielungen, darunter Gesamtaufnahmen der Werke für Violoncello und Klavier von Beethoven, Rachmaninow und Reger.
Nach elfjähriger Assistenz bei David Geringas wurde Troels Svane 2004 als Professor für Violoncello an die Musikhochschule Lübeck berufen. Zudem leitet er eine Celloklasse an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.
Er gab Meisterkurse in Australien, Asien, der Ukraine, Südamerika sowie in zahlreichen europäischen Ländern und wirkte als Juror bei bedeutenden internationalen Wettbewerben.
Zu seinen Studierenden zählen zahlreiche Preisträger internationaler Wettbewerbe, darunter ARD, Feuermann, Genf, Isang Yun, Rostropowitsch und Tschaikowsky. Viele seiner ehemaligen Studierenden sind Mitglieder renommierter Kammermusikensembles und Orchester wie dem Armida Quartett, den Berliner Philharmonikern und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.


